Eines Tages, als Mausl2.2 fand es sei mal wieder an der Zeit und sowieso schon viel zu lange her, den kompletten Mageninhalt hervor zu holen und die Mauslmama, also mich und meine Umgebung künstlerisch sowie betörend duftend neu zu gestalten, zog ich mich nach kurzem Schrecken bis auf die Mausunterwäsche aus um den Inhalt, besser gesagt Ex-Inhalt nicht weiter zu verteilen.

Zu aller erst steckte ich den kleinen Künstler in den stets bereit stehenden Laufgitter um evtl. weitere Exkursionen auf einem kleineren Raummaß ein zu grenzen und begann in meiner Mausunterwäsche das kontaminierte Gebiet zu reinigen.

Nach getaner Arbeit stand Mausl1 neben mir, der meine Putzaktion so fachmännisch wie kritisch beobachtet hatte und musterte mich (dazumals 26 Jahre jung, sportlich, fast alles richtig proportioniert) von oben bis unten herab und verkündete darauf hin laut:

„Mama, du hast aber einen großen Popo.“

Danke Mausl1, ich weiß deine offenen und ehrlichen Worte stets zu schätzen.

Gib mir nur ein paar Tage Zeit bis ich mein Ego vom Boden zusammen gekratzt habe…

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