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Heute habe ich einen Kastanien-Braten ausprobiert mit Johannisbeermarmelade, verdünnt mit Cranberrysaft und eingedickt mit Pfeilwurzelstärke, wobei ich finde Kartoffelmehl hätte es genau so getan.
Gefunden hab ich das Rezept hier: http://fafner.dyndns.org/~mitsam/cgi-bin/rz3.pl?Rezept=Kastanienbraten

Ich hab nur die halbe Portion nach gekocht (aus Zeitgründen fertig gekochte Maronen genommen), haha, deshalb die kleine Pfanne hergenommen, die hatte es wieder geschafft mich auszutricksen und ich hatte wieder den Deckel auf der heißen Pfanne zum abkühlen und nachdünsten gelassen. Mausrich stand neben mir und beobachtete mein Kräftemessen mit Bratpfanne/Deckel. Ich sagte nur „Popcorn“ zu ihm und er wusste bescheid. Auch er versuchte das neue Paar zu trennen, doch das ungleiche Duo siegte. Also erhitzte ich wieder die Pfanne und der Deckel löste sich brav. Haijeiei wann werd ich es mir denn merken??

Weil ich nicht warten konnte bis der Braten ausgekühlt (15 Min.)war, schnitt ich ihn schon an und Tadaaa Mausrich kriegt gebrösel mit, aber es schmeckt trotzdem gut – die Kombination der süßen Maronen mit süß-saurer Sauce.

Dazu gibt es gedünsteten Brokkoli, eine Clementine, Trauben, eine Tomate, einen halben Apfel, Karotten mit Apfelmeerrettich-Dip und Nervennahrung in Form von einem klein geschnittenen Reiberdatschi (Abendessenrest) mit Zimt und Zucker.

…zu dem Apfelmeerrettichaufstrich gibt es auch eine kleine Geschichte…
Mausrich hat den Aufstrich geliebt und eine Zeitlang gerne auf Brot mit Gemüse gegessen. Doch eines Tages ging uns der Aufstrich aus. Vor lauter Verzweiflung kauften wir einen Meerrettich im Glas, ich wollte probieren ob ich es evtl schnell nachkreieren konnte, hatte es aber zwischen zeitlich vergessen. Als wir dann wieder mal beim Brot essen waren holte Mausrich den Meerrettich hervor und bestrich sein Brot damit dick. Mit jeder Lage wurden meine Augen größer. „Du weißt aber schon dass das schärfer ist, oder?“, fragte ich ihn. „Ja, ja, das krieg ich schon hin.“, antwortete er und biß in sein Brot. Kaute. Schluckte. Und dann sah ich fast schon Qualm aus seinen Mauseohren kommen. Schweigend oder still leidend kratzte er die Schichten ab, bis nur noch ein Hauch zu sehen war. Naja, seitdem ist er nicht mehr so der Fan von Meerrettich, aber ich hoffe dass er im Sinne von einem Dip seinen Frieden mit der Vergangenheit abschließen kann.

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